Zähneknirschen und Kiefergelenk
Wenn der Kiefer knackt, spannt oder schmerzt
Morgens ein verspannter Kiefer, Kopfschmerzen an den Schläfen, ein Knacken beim Gähnen: Hinter solchen Beschwerden steckt oft nächtliches Zähneknirschen. Betroffen ist etwa jeder Fünfte — die meisten, ohne es zu wissen. Wir finden heraus, ob Ihre Beschwerden vom Kiefer kommen.



Woran Sie Zähneknirschen erkennen
- Verspannter Kiefer am Morgen – manchmal mit Kopfschmerzen an den Schläfen
- Knacken oder Reiben – beim Gähnen, Kauen oder Mundöffnen
- Abgeriebene Zähne – flache Kauflächen, kürzer werdende Frontzähne
- Empfindliche Zähne – besonders an den Zahnhälsen
- Verspannungen – die bis in Nacken und Schultern ausstrahlen
Beim Knirschen und Pressen wirken über Stunden Kräfte auf Zähne, Muskeln und Gelenke, für die der Körper nicht gebaut ist. Meist geschieht das nachts und völlig unbemerkt. Häufig fällt es zuerst dem Partner auf — oder uns, wenn wir den Abrieb an den Zähnen sehen.
Der CMD-Check: sechs Fragen, keine Geräte
Bei unseren Kontrollterminen prüfen wir routinemäßig sechs Dinge. Das dauert wenige Minuten und braucht keine Technik:
- Öffnet sich Ihr Mund gerade oder weicht der Unterkiefer zur Seite?
- Können Sie den Mund weit genug öffnen — etwa drei Fingerbreit?
- Knackt oder reibt das Kiefergelenk bei Bewegung?
- Finden Ihre Zähne beim Zubeißen eine klare, gewohnte Position?
- Sind die Kaumuskeln druckempfindlich, wenn wir sie abtasten?
- Stören beim Vor- und Seitwärtsbewegen des Unterkiefers einzelne Kontakte?
Fällt einer dieser Punkte auf, schauen wir mit einer ausführlichen Funktionsanalyse genauer hin, bevor wir etwas behandeln.
Flexible Termine & herzlicher Service
Jetzt anrufen · 0611 9100151
Von der Untersuchung zur Schiene
Vier Schritte, vollständig digital geplant. Ihre Schiene entsteht in unserem eigenen Labor.
01
Untersuchung und Befund
Wir gehen den CMD-Check durch, sehen uns den Abrieb an Ihren Zähnen an und besprechen Ihre Beschwerden. Bei auffälligem Befund folgt eine ausführliche Funktionsanalyse.
02
Scan statt Abdruck
Wir erfassen Ihre Zähne mit dem Intraoralscanner. Kein Abformlöffel, kein Würgereiz.
03
Digitale Bissanalyse
Am Bildschirm sehen wir, wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen und wo Kontakte stören. Danach richtet sich die Gestaltung Ihrer Schiene.
04
Schiene aus dem eigenen Labor
Ihre Michigan-Schiene entsteht bei uns im Haus. Beim Einsetzen passen wir sie genau ein und zeigen Ihnen, wie Sie sie pflegen.

Das sagen unsere Patienten

Wie die Schiene wirkt
Wir arbeiten mit der Michigan-Schiene — umgangssprachlich Knirscherschiene oder Aufbissschiene. Ihre Oberfläche wird individuell angepasst, sodass die Zähne nicht mehr ineinandergreifen, sondern gleichmäßig aufliegen. Das schützt den Zahnschmelz vor weiterem Abrieb und entlastet die Kaumuskulatur.
Sie wirkt allerdings nur, wenn sie konsequent getragen wird. Wer sie nur bei akuten Beschwerden einsetzt, verschenkt den größten Teil des Effekts.
Pflege in 30 Sekunden
- Täglich mit Wasser, milder Seife und einer Bürste reinigen – keine Zahnpasta, sie zerkratzt die Oberfläche
- Einmal pro Woche in eine alkoholfreie Mundspüllösung legen
- Ein Ultraschallreinigungsgerät ist eine sinnvolle Ergänzung
- Trocken und luftig aufbewahren, nicht in der geschlossenen Dose im Bad
Was die Krankenkasse übernimmt
In vielen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die klassische Schienenbehandlung. Der digitale Weg über Scan und 3D-gedruckte Modelle geht darüber hinaus und ist von Ihnen selbst zu tragen — dafür entfällt der Abdruck und die Schiene passt genauer.
Bei komplexeren Fällen besprechen wir vorher in Ruhe, was auf Sie zukommt.
Häufige Fragen zu Zähneknirschen und Kiefergelenk
- Meist bemerkt man es selbst nicht, weil es im Schlaf passiert. Hinweise sind ein verspannter Kiefer am Morgen, Kopfschmerzen an den Schläfen oder flacher werdende Zähne. Oft fällt es dem Partner auf — oder uns, wenn wir den Abrieb an den Zähnen sehen.
- Etwa jeder Fünfte, und die Dunkelziffer liegt höher, weil es so häufig unbemerkt bleibt. Sie sind damit also alles andere als ein Sonderfall.
- Eine kurze Untersuchung aus sechs Punkten, die wir bei Kontrollterminen routinemäßig durchführen: Wir prüfen unter anderem, ob sich Ihr Mund gerade und weit genug öffnet, ob das Gelenk knackt und ob die Kaumuskeln druckempfindlich sind. Sie braucht keine Geräte und dauert wenige Minuten. Fällt etwas auf, schauen wir mit einer ausführlichen Funktionsanalyse genauer hin.
- Eine durchsichtige Schiene, deren Oberfläche individuell eingeschliffen wird. Die Zähne greifen dadurch nicht mehr ineinander, sondern gleiten gleichmäßig — das schützt vor weiterem Abrieb und entlastet die Kaumuskulatur. Sie ist damit mehr als ein Schutzpanzer für die Zähne.
- Ja. Die Schiene wirkt nur, wenn sie konsequent getragen wird. Wer sie nur bei akuten Beschwerden einsetzt, verschenkt den größten Teil der Wirkung — und die Muskulatur kommt nicht zur Ruhe.
- Täglich mit Wasser, milder Seife und einer Bürste — keine Zahnpasta, die zerkratzt die Oberfläche. Einmal pro Woche eine alkoholfreie Mundspüllösung für die Frische, ein Ultraschallreinigungsgerät ist eine sinnvolle Ergänzung. Aufbewahrt wird sie trocken und luftig.
- Die klassische Schienenbehandlung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in vielen Fällen. Der digitale Weg mit Scan und 3D-gedruckten Modellen geht darüber hinaus und ist selbst zu tragen. Bei komplexeren Fällen besprechen wir vorher, was auf Sie zukommt.
- Nein. Wir erfassen Ihre Zähne mit dem Intraoralscanner — ohne Abformmasse und ohne Würgereiz. Aus denselben Daten entsteht anschließend Ihre Schiene in unserem eigenen Labor.

Lassen Sie es einmal prüfen
Der CMD-Check dauert wenige Minuten und gehört bei uns zur Kontrolle dazu. Danach wissen Sie, ob Ihre Beschwerden vom Kiefer kommen — und was sich dagegen tun lässt.
- Jetzt vereinbaren
praxis@ankerzahn-wiesbaden.de
E-Mail schreiben0611 910 015 1
Anrufen



