

Spielerisch statt mit Druck
Kinder merken sofort, wenn jemand es eilig hat. Deshalb nehmen wir uns beim ersten Mal bewusst Zeit: Ihr Kind darf den Stuhl ausprobieren, die Lampe anschauen und den Spiegel selbst halten. Wir zählen gemeinsam die Zähne. Erst wenn das gut läuft, kommt alles Weitere.
Was den Unterschied macht
- Ablenkung, wenn sie hilft – auf dem Bildschirm im Behandlungsraum läuft auf Wunsch Zeichentrick
- Erklären, bevor etwas passiert – jedes Instrument wird gezeigt, bevor es benutzt wird
- Kein Überrumpeln – wir kündigen an, was kommt, und halten an, wenn Ihr Kind ein Zeichen gibt
- Sie bleiben dabei – Eltern sind im Behandlungszimmer willkommen
- Schatzkiste zum Schluss – jedes Kind darf sich etwas aussuchen, egal wie der Termin gelaufen ist
Der beste Zeitpunkt für den ersten Termin
Am besten, wenn noch nichts weh tut. Wer sein Kind früh und ohne Anlass mitbringt, verbindet die Praxis mit etwas Harmlosem. Kommt der erste Besuch erst mit Zahnschmerzen, ist die Aufgabe für alle Beteiligten deutlich schwerer.
Flexible Termine & herzlicher Service
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Vorsorge, die mitwächst
Vom ersten Zahn bis zum Erwachsenwerden. Die meisten dieser Termine übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.
01
Erster Zahn bis 6 Jahre
Früherkennungsuntersuchungen: Wir kontrollieren die Zähne, beraten zur Pflege und zur Ernährung und härten den Schmelz mit Fluoridlack. Nebenbei lernt Ihr Kind uns kennen.
02
6 bis 18 Jahre
Alle sechs Monate Individualprophylaxe: Zähne kontrollieren, färben, putzen üben und reinigen. Regelmäßigkeit ist in diesem Alter wichtiger als alles andere.
03
Fissurenversiegelung
Die bleibenden Backenzähne haben tiefe Rillen, in denen Karies gern beginnt. Wir versiegeln sie, sobald sie durchgebrochen sind.
04
Wenn doch Karies entsteht
Kleine Stellen füllen wir zahnfarben. Ist ein Milchzahn stark zerstört, hält eine konfektionierte Kinderkrone ihn bis zum natürlichen Zahnwechsel.

Das sagen unsere Patienten
Was die Krankenkasse übernimmt
Der größte Teil der Kinderzahnheilkunde ist Kassenleistung: die Früherkennungsuntersuchungen vom ersten Zahn bis zum sechsten Geburtstag, die halbjährliche Individualprophylaxe von sechs bis achtzehn Jahren und die Versiegelung der bleibenden Backenzähne.
Auch Füllungen und die Versorgung stark zerstörter Milchzähne rechnen wir über die Kasse ab. Wenn im Einzelfall etwas darüber hinausgeht, sagen wir Ihnen das vorher.
Und wenn Ihr Kind älter wird
Nach dem achtzehnten Geburtstag endet die Individualprophylaxe. Ab dann hält die professionelle Zahnreinigung das, was in den Jahren davor aufgebaut wurde.
Häufige Fragen von Eltern
- Sobald der erste Zahn da ist. Beim ersten Mal geht es vor allem ums Kennenlernen und um Ihre Fragen zur Pflege. Je früher ein Kind die Praxis von innen sieht, ohne dass etwas wehtut, desto selbstverständlicher wird sie.
- Wir gehen in dem Tempo vor, das Ihr Kind zulässt. Alles wird vorher gezeigt und erklärt, nichts passiert überraschend. Wenn ein Termin nur zum Anschauen reicht, ist das völlig in Ordnung — dann klappt der nächste meist besser.
- Ja, Sie sind im Behandlungszimmer willkommen. Hilfreich ist, wenn Sie selbst ruhig bleiben und uns das Reden überlassen. Sätze wie „es tut gar nicht weh" bewirken oft das Gegenteil, weil das Kind das Wort weh heraushört.
- Alle sechs Monate. Bis zum sechsten Geburtstag im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen, danach als Individualprophylaxe bis zum achtzehnten Lebensjahr. Beides sind Kassenleistungen.
- Die bleibenden Backenzähne haben tiefe Rillen, in die keine Zahnbürste kommt. Dort beginnt Karies besonders häufig. Wir verschließen diese Rillen mit einem dünnen Kunststofffilm — ohne Bohren und ohne Betäubung.
- Ja. Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei und werden zum Kauen und Sprechen gebraucht. Geht ein Milchzahn zu früh verloren, wandern die Nachbarzähne in die Lücke — und dem bleibenden Zahn fehlt später der Platz.
- Eine vorgefertigte Krone aus Edelstahl, die über einen stark zerstörten Milchzahn gesetzt wird. Sie hält ihn stabil, bis er natürlich ausfällt, und erspart Ihrem Kind wiederholte Behandlungen an derselben Stelle. Beim Zahnwechsel geht sie mit dem Milchzahn ab. Die Krone ist silberfarben — sie sitzt auf den hinteren Zähnen und fällt beim Lachen kaum auf.
- Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Wir arbeiten mit Zeit, Erklären und Ablenkung — das trägt bei den allermeisten Kindern weiter, als viele Eltern erwarten. Wenn ein sehr kleines Kind allerdings viele betroffene Zähne hat und eine Behandlung im Wachzustand ihm nicht zuzumuten wäre, überweisen wir für eine Behandlung in Vollnarkose an eine darauf spezialisierte Einrichtung. Das besprechen wir offen mit Ihnen, statt es an Ihrem Kind zu versuchen.
- Das beurteilen wir bei den Kontrollterminen mit: Zahnstellung, Kiefer und Zahnwechsel schauen wir uns regelmäßig an. Wenn sich abzeichnet, dass eine kieferorthopädische Behandlung sinnvoll wird, sagen wir Ihnen das früh und überweisen an einen Kieferorthopäden unseres Vertrauens. So bleibt die Behandlung in erfahrenen Händen und Sie müssen niemanden selbst suchen.
- Zweimal täglich, und bis etwa zum Ende der Grundschulzeit sollten Eltern nachputzen — die Feinmotorik dafür entwickelt sich erst spät. Welche Zahnpasta und wie viel davon in welchem Alter sinnvoll ist, zeigen wir Ihnen bei den Vorsorgeterminen.

Bringen Sie Ihr Kind einfach mit
Der erste Termin darf ruhig kurz sein. Anschauen, Zähne zählen, wieder gehen — das reicht für den Anfang völlig.
- Jetzt vereinbaren
praxis@ankerzahn-wiesbaden.de
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