Veneers
Ihr Lächeln, bevor wir beginnen
Veneers sind hauchdünne Keramikschalen für die sichtbaren Zähne. Sie korrigieren Form, Farbe und kleine Lücken, ohne dass gesunde Zahnsubstanz geopfert wird. Das Besondere an unserem Weg: Sie tragen Ihr neues Lächeln als Mock-up im eigenen Mund, bevor an einem Zahn etwas verändert wird. Erst wenn es Ihnen gefällt, geht es weiter.



Erst sehen, dann entscheiden
Die häufigste Sorge vor einer Veneer-Behandlung ist nicht der Eingriff, sondern das Ergebnis. „Was, wenn es mir nicht gefällt?“ Bei uns stellt sich diese Frage nicht, denn Sie sehen Ihr Lächeln, bevor an einem Zahn etwas verändert wird.
- Scan und Fotos – wir erfassen Ihre Zähne digital und fotografieren Ihr Gesicht. Zähne wirken nie für sich allein, sie müssen zu Mund, Lippen und Gesichtszügen passen.
- Digitales Smile Design – am Bildschirm entwerfen wir Form, Länge und Stellung der Zähne. Wir besprechen diesen Entwurf mit Ihnen und ändern, was Ihnen nicht gefällt.
- Digitales Wax-up – aus dem freigegebenen Entwurf entsteht das dreidimensionale Modell Ihres neuen Lächelns.
- Mock-up im Mund – dieses Modell übertragen wir direkt auf Ihre Zähne, ohne zu beschleifen. Sie sehen sich im Spiegel, sprechen, lächeln, und nehmen den Eindruck mit nach Hause.
Erst wenn Form und Farbe für Sie stimmen, beginnt die eigentliche Arbeit. Bis zu diesem Punkt ist alles umkehrbar.
In vier Schritten zum Ergebnis
Zwischen Ihrer Zustimmung und den fertigen Veneers liegen zehn bis vierzehn Arbeitstage Laborzeit.
01
Analyse und Entwurf
Wir hören zu, scannen Ihre Zähne und fotografieren Ihr Gesicht. Daraus entsteht am Bildschirm der Entwurf Ihres neuen Lächelns, abgestimmt auf Ihre Gesichtszüge.
02
Mock-up zur Probe
Der Entwurf wandert als Mock-up in Ihren Mund, ohne dass ein Zahn beschliffen wird. Sie sehen und spüren das Ergebnis und sagen uns, was noch anders soll.
03
Vorbereitung und Labor
Wo es nötig ist, schleifen wir hauchdünn — oft gar nicht. Ihre Veneers entstehen anschließend im deutschen Meisterlabor, in zehn bis vierzehn Arbeitstagen.
04
Einsetzen
Die Keramikschalen werden unter Kofferdam eingeklebt, also bei absoluter Trockenheit. Nur so hält die Verbindung dauerhaft.

Das sagen unsere Patienten

Wofür Veneers gemacht sind
- Verfärbungen, die sich nicht aufhellen lassen
- Form und Länge einzelner Zähne, die aus der Reihe fallen
- Kleine Lücken zwischen den Frontzähnen
- Abgenutzte Kanten, die das Lächeln älter wirken lassen
Was am Ende zählt, ist selten die einzelne Korrektur. Es ist das Gefühl, im Gespräch nicht mehr an die eigenen Zähne zu denken.
Bonding, Veneer oder Krone?
- Bonding – für kleine Defekte und feine Optimierungen, wenn Farbe und Form grundsätzlich passen. Schnell, in einer Sitzung, und die günstigste Lösung. Mehr dazu auf der Seite Füllungen und Inlays.
- Veneer – wenn Form und Farbe mehrerer Zähne verändert werden sollen. Minimalinvasiv und dauerhaft.
- Krone – wenn ein Zahn größere Defekte hat oder bereits überkront ist. Alte Kronen im Frontzahnbereich ersetzen wir im Zuge der Behandlung mit, damit alles zusammenpasst.
Was wir vorher klären
Drei Dinge nehmen wir vor der Planung in den Blick. Wer nachts knirscht, bekommt eine Schiene dazu, sonst ist die Arbeit gefährdet. Kleinere Fehlstellungen lassen sich mit Veneers gut ausgleichen, bei größeren richten wir die Zähne zuerst mit einer unsichtbaren Zahnspange — das Ergebnis ist schöner und schont mehr Substanz. Und eine Parodontitis gehört behandelt, bevor neue Ästhetik auf entzündetem Zahnfleisch steht.
Bleaching gehört davor
Keramik verändert ihre Farbe nicht mehr. Wenn Sie hellere Zähne möchten, bleachen wir zuerst und stimmen die Veneers anschließend auf das erreichte Ergebnis ab. Umgekehrt ginge es nicht — die Nachbarzähne würden später heller, die Veneers blieben, wie sie sind.
Zwei Keramiken, ein Anspruch
Für die meisten Fälle verwenden wir Lithiumdisilikat-Keramik. Sie ist fest, lichtdurchlässig und damit sehr natürlich in der Wirkung. Wo es besonders anspruchsvoll wird, arbeiten wir mit geschichteter Feldspatkeramik, dem feinsten Material, das die Zahntechnik zu bieten hat. Gefertigt wird beides in unserem deutschen Meisterlabor.
Gut gemachte Veneers halten viele Jahre bis zu zwei Jahrzehnten, vorausgesetzt, dass Gewohnheiten wie nächtliches Knirschen von Anfang an mitbedacht werden. Genau dafür schauen wir vorher so genau hin.
Veneers sind eine ästhetische Leistung und werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Was auf Sie zukommt, halten wir vor Behandlungsbeginn schriftlich fest.
Häufige Fragen zu Veneers
- So wenig wie möglich, und manchmal gar nicht. Wenn die Ausgangssituation es hergibt, arbeiten wir ohne jedes Beschleifen. Ist eine Vorbereitung nötig, bleibt sie hauchdünn und auf den Schmelz beschränkt — gerade so viel, dass die Keramikschale Platz findet. Was in Ihrem Fall möglich ist, besprechen wir vorher.
- Deshalb kommt das Mock-up vor allem anderen. Ihr geplantes Lächeln wird ohne Beschleifen auf Ihre Zähne übertragen, Sie sehen sich im Spiegel und sagen uns, was anders soll. Bis zu diesem Punkt ist nichts verändert und alles umkehrbar. Erst Ihre Zustimmung startet die eigentliche Behandlung.
- Nicht, wenn sie gut geplant sind. Wir fotografieren Ihr Gesicht und stimmen Zahnform, Länge und Stellung darauf ab, statt eine Standardform aufzusetzen. Dazu kommt das Material: Vollkeramik bricht das Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz. Auffällig wirken Veneers dann, wenn sie zu weiß und zu gleichförmig sind — genau das vermeiden wir.
- Das hängt vom Umfang ab. Nach Ihrer Zustimmung zu Form und Farbe braucht das Labor zehn bis vierzehn Arbeitstage. Planung, Mock-up und Einsetzen verteilen sich auf mehrere Termine davor und danach.
- Nur wenn beschliffen wurde. Bei Non-Prep-Veneers bleibt alles unverändert, Sie brauchen also nichts. Haben wir vorbereitet, kleben wir Provisorien aus Kunststoff auf, bis die fertigen Veneers eingesetzt werden.
- Aus Vollkeramik. In den meisten Fällen aus Lithiumdisilikat, das fest und zugleich sehr natürlich in der Lichtwirkung ist. Für besonders anspruchsvolle Fälle verwenden wir geschichtete Feldspatkeramik. Beides entsteht in einem deutschen Meisterlabor.
- Sorgfältig geplant und eingesetzt halten sie viele Jahre, bis zu zwei Jahrzehnten. Entscheidend ist, dass Gewohnheiten wie nächtliches Knirschen vorher erkannt und mitbehandelt werden.
- Auf zwei Dinge. Keine harten Dinge mit den Frontzähnen abbeißen und nicht an Nägeln oder Stiften kauen — Keramik ist fest, aber punktuelle Belastung mag sie nicht. Und wenn Sie nachts knirschen, tragen Sie die Schiene. Sie schützt Ihre Veneers zuverlässig.
- Keramik verändert ihre Farbe nicht mehr. Wenn Sie hellere Zähne möchten, bleachen wir deshalb vorher und passen die Veneers an das Ergebnis an. Andersherum würden die eigenen Zähne später heller als die Veneers.
- Bei kleinen Fehlstellungen ja, die gleichen wir mit der Form der Veneers aus. Stehen die Zähne deutlich schief, richten wir sie zuerst mit einer unsichtbaren Zahnspange. Das Ergebnis ist schöner, und es bleibt mehr eigene Zahnsubstanz erhalten.
- Nein, Veneers sind eine ästhetische Leistung. Was in Ihrem Fall anfällt, halten wir vor Behandlungsbeginn schriftlich fest, damit Sie in Ruhe entscheiden können.

Reden wir darüber
Bringen Sie mit, was Ihnen an Ihrem Lächeln nicht gefällt. Wir schauen uns an, was möglich ist, entwerfen es am Bildschirm und zeigen es Ihnen im Mund. Entscheiden können Sie danach.
- Jetzt vereinbaren
praxis@ankerzahn-wiesbaden.de
E-Mail schreiben0611 910 015 1
Anrufen



